22.02.2017 - Stadtjugendring Newsletter - Dezember 2016 und Januar 2017


Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freudinnen und Freunde der Jugendarbeit,

 

zunächst einmal wünschen wir euch auf diesem Weg, dass ihr gesund und wohlbehalten ins neue Jahr gestartet seid. Vor euch liegt nun einmal mehr der Newsletter des Stadtjugendrings. Schwerpunkte im Monat Dezember und Januar waren der Jugendwegweiser und das Jugendkonzept. Ferner gingen wir der Frage auf den Grund, wo die Stadtjugendpflege ihre Arbeitsschwerpunkte sieht, stellten uns dem Thema Vereinskürzungen, konkretisierten unsere Überlegungen zum Jugendpreis und unterstützen die Initiative Freiraum. Ebenfalls möchten wir mit diesem Newsletter gemeinsam mit euch einen Blick nach vorne werfen. Diesen Ausblick halten wir in dieser Ausgabe für notwendig, da er eine gute Ergänzung für die Berichte der vorherigen Monate bildet.

 

Unterstützung von Projekten und Initiativen - Freiraum

Im vergangen Monat haben wir beschlossen das Projekt Freiraum zu unterstützen, indem wir die Schirmherrschaft von einem Raum übernommen haben. Der Raum soll jugendlichen zur Verfügung stehen um dort IHRE EIGENEN ZIELE UND INHALTE SOWIE BEGABUNGEN auszuleben. Einige Gruppen haben hier bereits ihr Zuhause gefunden! Bei der Eröffnungsfeier im Dezember hat Martin zu unseren Vorhaben Rede und Antwort gestanden. Ein Raumprofil soll im kommenden Monat entwickelt werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit diesem großartigen und innovativen Projekt in unserer Stadt.

 

Wer mehr über Freiraum wissen möchte kann sich auf  https://www.facebook.com/freiraumbadhersfeld/?fref=ts über dessen Arbeit informieren.

 

Ein erstes gemeinsames Planungstreffen zwischen Freiraum und SJR findet am 15.02.2017 statt.

 

Jugendkampagne - Jugendwegweiser

Der Jugendwegweiser des Stadtjugendrings ist mittlerweile fertig layoutet und liegt uns in Entwurf-Form vor. Ferner wurde dieser auf der ersten Telefonkonferenz in diesem Jahr vom Vorstand genehmigt. Nachdem uns nun die gewünschten Grußworte vorliegen, werden wir in den kommenden Wochen die Datenblätter an die Mitgliederorganisationen für eine letzte Feinabstimmung senden.

 

Jugendkampagne – Jugendpreis

Im letzten Monat ist im Rahmen von Einzelgesprächen bei uns die Idee gewachsen die Stadt Bad Hersfeld als Veranstalter mit uns als Ausrichter gewinnen zu wollen. Dieses Vorhaben wurde von dem Vorstand des Stadtjugendrings auf besagter Telefonkonferenz bestätigt. Ebenfalls haben wir den Kontakt mit den Fraktionen hergestellt, die dieser Idee aufgeschlossen gegenüberstandgegenüberstehen. Ein Konzept-Entwurf liegt den Fraktionen mittlerweile vor. in den kommenden Tagen, nachdem der Vorstand die Freigabe erteilt hat, ein Konzept-Entwurf gesendet. Februar Einschub: Die Informationen liegen in der Zwischenzeit den Fraktionen vor!

 

Infrastrukturelle Voraussetzungen der Jugendarbeit – Leitbild des Jugendhauses und Stellenbeschreibung des Fachbereichsleiters Generationen

Mit Bedauern müssen wir euch mitteilen, dass die Stadt unsere Anfrage bezüglich des Leitbildes des Jugendhauses und der Stellenbeschreibung des Fachbereichsleiters Generationen immer noch nicht beantwortet hat. In Gesprächen mit politischen Vertretern der Stadt haben wir jedoch in Erfahrung bringen können, dass zumindest die Stadtjugendpflege über ein Leitbild und einer dazu gehörigen Profilbeschreibung verfügt. Abgedruckt ist beides auf den Flyern der Stadtjugendpflege, sie bestehen jedoch nur aus wenigen Wörter und sind politisch nicht legitimiert oder bislang als Evaluationsgrundlage herangezogen wurden.

 

Das Leitbild der Stadtjugendpflege lautet wie folgt: Freizeit gestalten, Ideen einbringen und Angebote nutzen.

 

Das Profil der Stadtjugendpflege lautet wie folgt: offen, ansprechbar, kooperativ.

Anmerkung: Kann auch umgekehrt gemeint sein!

 

Wir sehen diese jedoch auch als Einladung dazu, unsere Forderungen an die Stadtjugendpflege zu formulieren und für die politische Durchsetzung dieser Ansprüche einzutreten. Nicht zuletzt halten wir solche Formulierung bzw. Ausformulierung unserer Ansprüche bezüglich des Leitbildes und den damit einhergehenden inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten der Stadtjugendpflege als Ausgangsgrundlage für das Jugendkonzept als erforderlich.

 

Durch die Formulierung unsere Ansprüche gehen wir ferner davon aus, dass sich unsere Forderung nach einem Leitbild für das Jugendhaus und die Stellenbeschreibung des Fachbereichsleiters von selber konkretisieren.

 

Infrastrukturelle Voraussetzungen der Jugendarbeit – Jugendkonzept

Der Vorstand des Stadtjugendrings hat am 14.12.2016 ein Gespräch bezüglich des Jugendkonzeptes mit Jürgen Richter, Rolf Malachowski, Andreas Rey, Thomas Hahn und Antje Fey-Spengler geführt. Im Rahmen des Gespräches standen im Vordergrund die Kooperation zwischen Stadtjugendpflege und Stadtjugendring sowie die Beantwortung der Frage, wie man eine Grundlage zur Erstellung des Jugendkonzeptes entwickeln kann.

 

Ausgehend von diesen Themen, entstanden folgende Ergebnisse:

 

Ø  Einstimmigkeit bestand darin, dass die Stadtjugendpflege dazu angehalten werden soll die Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring auf Augenhöhe wieder aufzunehmen.

Ø  Ebenfalls herrschte Übereinkunft darin, dass die Jugendorganisationen sich dazu positionieren sollen, wie eine Mitwirkung von ihrer Seite beim Hessentag aussehen kann. Inwieweit der Stadtjugendring hier eine Rolle übernehmen wird, wird auf der bevorstehenden Telefonkonferenz herausgearbeitet.

Ø  Des Weiteren soll, unter Anderem auch mit Hinblick auf den Hessentag, eine App entwickelt werden, mit welcher auch für das Jugendkonzept wichtige Daten, die in einer Studie zusammengeführt werden können, entwickelt werden. Die Kosten und die Möglichkeiten zur Entwicklung einer solchen App sollen durch Jürgen Richter und Thomas Hahn eingeholt werden. Wir bitten beide darum, diese Aufgaben bis zum 01.02.2017 zu erledigen.

 

Stadtpolitik (Haushalt 2017) - Vereinskürzungen

Bezüglich der angedachten Kürzungen für die Bad Hersfelder Vereine ist es unserem Vorsitzenden gelungen im Kreisverband der Linken Hersfeld-Rotenburg einen Antrag einzubringen, der sich gegen Vereinskürzungen ausspricht. Dieser Antrag wurde von der Vollversammlung der Linken auch einstimmig angenommen.

 

Ferner ist es im Rahmen dieser Veranstaltung auch zum Gespräch zwischen Martin Lüer und Horst Zanger gekommen. In diesem Gespräch sicherte Horst Zanger zu, dass er sich gegen Vereinskürzungen aussprechen wird.

 

Ebenso deutlich, wie die Linke äußerte sich auch der SPD-Fraktionsvorsitzende, Karsten Vollmar, in diesem Thema. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle Beiden unseren Dank für diese klare Linie in dieser wichtigen Angelegenheit aussprechen und für die Zusammenarbeit danken. Mittlerweile können wir euch erfreulicherweise mitteilen, dass es in diesem Jahr keine Kürzungen für die Vereinslandschaft geben wird.

 

Ausblick 2017 – Ausbau unserer Strukturen

Wie in diesem Newsletter deutlich wird müssen wir um vernünftige Rahmenbedingungen für die Jugendvereinsarbeit sicher- und im Besonderen erstellen zu können Lobbyarbeit leisten. Dank der wirklich sehr interessierten Volksvertreterinnen und Volksvertretern ist es uns gelungen entscheidende Schritte im letzten Jahr voranzukommen.

 

Stellvertretend für viele Andere, möchten wir an dieser Stelle uns bei Karsten Vollmar, Jan Saal, Rolf Malachowski und Jürgen Richter (nach Größe der Fraktion sortiert, nicht nach persönlichen Vorlieben) und Antje Fey-Spengler bedanken. Sie sind sehr häufig für uns da gewesen und haben uns in vielen Fragen und mit viel Geduld unterstützt. Vielen lieben Dank hierfür!

 

Sie haben uns gezeigt, dass Jugendarbeit in allen Fraktionen Raum finden kann. Um ihnen was zurückgeben zu können und den Austausch beider Seiten noch zu verbessern, ohne sie mehr zu belasten, wird es im kommenden Jahr zu unserem Ziel einen Beirat der Jugend als Organ in unserer Satzung zu etablieren, einen Vorschlag geben. Ergänzend merken wir an dieser Stelle an, dass weitere Satzungsänderungen notwendig sind. Im Anschluss an unserer nächste Vorstandssitzung werden Jörg und ich euch daher Termine zu einer AG-Satzung zu senden, die sich mit der Ausarbeitung der notwendigen Veränderungen auseinandersetzen wird.

 

 

Wir freuen uns mit euch gemeinsam auf das Jahr 2017, in dem einiges auf der Tagesordnung und auf dem Spiel steht, wie auch schon diesem Newsletter entnehmen könnt!

 

Liebe Grüße

 

Martin, Lisa, Jörg und Cora

13.12.2016 - Stadtjugendring Newsletter - November 2016


Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freundinnen und Freunde der Jugendarbeit,

 

vor euch liegt die nächste Auflage unseres Newsletters. Bestimmende Themen in diesem Monat waren der Jugendwegweiser, der Jugendpreis und das Jugendkonzept. Ebenfalls stand die erste Sitzung des Jugendhilfeausschusses auf der Tagesordnung.

 

Auf Grund der Tatsache, dass der Haushalt der Stadt Bad Hersfeld zur Verabschiedung steht, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Übergang des Stadtjugendrings von der Norming- in die Performingphase abgeschlossen ist. Ebenfalls wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass das Jugendkonzept in der von uns gewünschten Art und Weise realisiert werden kann. Sowohl für das Eine, wie auch für das Andere benötigen wir als Verein mehr Geld als die bisherigen 1.000 Euro. Daher sind wir nun auch an dem Punkt angelangt, an dem wir die Stadt beziehungsweise die Stadtverordnetenversammlung zum Farbe bekennen anhalten und bei ihr anfragen, was ihr ein Stadtjugendring und damit die Möglichkeit zum Koordinieren der öffentlichen und freien Jugendarbeit wert ist.

 

Jugendkampagne - Jugendwegweiser

Wie im letzten Newsletter mitgeteilt wurde haben wir die inhaltlichen Arbeiten für das Erste an diesem abgeschlossen und an die Grafikerin unseres Vertrauens weitergeleitet. Von ihr liegt uns mittlerweile auch ein Kostenvoranschlag vor, der sich für das Layouten auf 300,00 Euro und den Druck für 1.000 Exemplare auf 480,00 Euro beläuft. Ausgehend von diesen Zahlen hat der Vorstand des Stadtjugendrings auf seiner letzten Sitzung beschlossen die Mittel in dieser Höhe freizugeben unter der Voraussetzung, dass die städtischen Fördermittel in diesem Jahr noch freigegeben werden bzw. dem Stadtjugendring noch Fördermittel für das Kalenderjahr zustehen. Anderenfalls wird der Jugendwegweiser zumindest in PDF-Format fertiggestellt.

Ebenfalls kann man nach Fertigstellung des Jugendwegweiser-Entwurfs festhalten, dass mit diesem mindestens folgende drei Zielsetzungen erreicht werden konnten:

 

1.      Informationen über eine Vielzahl an Trägern der freien Jugendarbeit in Bad Hersfeld für Suchende.

2.      Information über eine Vielzahl an Trägern der freien Jugendarbeit in Bad Hersfeld für Funktionsträger*innen.

3.      Eine zusammenfassende Bestandsaufnahme der Angebote der Träger der freien Jugendarbeit in Bad Hersfeld als Grundlage für das Jugendkonzept.

 

Jugendkampagne - Jugendpreis

Das Konzept für den Jugendpreis des Stadtjugendrings ist fertiggestellt und wird in den nächsten Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorweg können wir schon einmal so viel verraten, dass der Preis im Rahmen eines Abends der Jugend verliehen wird und es sowohl einen Preis für junge aktive Menschen in der Jugendarbeit, aber auch einen Preis für die in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen politischen Kräfte (inkl. Magistratsmitglieder) geben wird. Der erste Preis soll folglich an besonders engagierte und / oder begabte Jugendliche gehen. Der andere Preis soll an eine Person / Fraktion verliehen werden, die sich Besonders stark für die Jugend engagiert hat.

Der Abschluss des Konzeptes für den Jugendpreis bedeutet für uns auch, dass wir ab dem kommenden Monat Sponsoren für den Preis suchen werden.

 

Jugendkampagne – Werbespot

Auf seiner letzten Sitzung hat der Vorstand beschlossen, dass es einen Werbespot über die Mitgliederorganisationen des Stadtjugendrings geben soll. Im Mittelpunkt des Werbespots sollen jeweils einzelne Organisationen vorgestellt werden, jedoch im Abspann auch auf den SJR hingewiesen werden.

 

Infrastrukturelle Fragestellungen der Jugendarbeit - Jugendkonzept

Im zurückliegenden Monat hat der Vorstand des Stadtjugendrings beschlossen die Fraktionsvorsitzenden beziehungsweise von ihnen entsendete Vertreter*innen sowie den Bürgermeister für den 14.12.2016 ins Falkenheim einzuladen. Im Mittelpunkt des Treffens soll die Frage stehen, wie das Jugendkonzept realisiert werden kann.

Für diesen Gedankenaustausch haben bislang Thomas Hahn (SPD), Andreas Rey (CDU), Rolf Malachowski (FDP), Jürgen Richter (FWG/LINKE) und Antje Fey-Spengler (GRÜNE, u.a. in Vertretung für den Bürgermeister) zugesagt.

Wir halten fest, dass das Treffen bewusst unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Eine ausführliche Erklärung wird im Anschluss nach Rücksprache und Zustimmung aller beteiligen abgegeben.

Leider fehlt uns noch die Zusage der UBH.

 

Infrastrukturelle Fragestellungen der Jugendarbeit - Jugendhilfeausschuss

Auf der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses hat unser Vorsitzender eine Erklärung (siehe Anhang) zum Protokoll der ersten Sitzung abgegeben. Im Mittelpunkt von diesem versuchte unser Vorsitzender erneut in freundlicher Art und Weise unsere Kritikpunkte aus dem letzten Monat aufzugreifen. Da jedoch aus seiner Sicht die Reaktion der Ausschuss Vorsitzenden unzureichend war, betrachten wir die im letzten Monat geäußerte Kritik als gerechtfertigt und überlegen uns auf diese zu reagieren. Eine Möglichkeit sehen wir über eine direkte Anfrage einer im Kreistag vertretenen Fraktion an Frau Kühnholz (Jugendhilfeausschuss Vorsitzende), die uns Herr Rolf Malachowski dankenswerterweise in Aussicht gestellt hat.

 

Infrastrukturelle Fragestellung der Jugendarbeit - Freiraum

In den vergangenen Wochen haben wir Kontakt mit der Initiative Freiraum aufgenommen die ihr Zuhause im ehemaligen Buchcafe gefunden hat, damit auch hier die Interessen der Jugend Berücksichtigung finden. Ziel der Initiative ist es Menschen auf basisdemokratischer Grundlage Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer Neigungen und Persönlichkeit zu verschaffen. Angedacht ist hier zum Beispiel ein extra Raum für Jugendliche einzurichten.

 

Es wünscht euch eine besinnliche Zeit euer Vorstandsteam des Stadtjugendrings

 

Martin, Lisa, Jörg und Cora

26.10.2016 - Stadtjugendring NEWSLETTER - Oktober 2016


 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

vor Ihnen liegt der Newsletter des Monats Oktober. Arbeitsschwerpunkte in diesem Monat waren der Jugendpreis, die Fertigstellung der neuen Homepage, der Jugendwegweiser des Stadtjugendrings und die infrastrukturellen Voraussetzungen der Jugendarbeit. Ferner wurden der Stadt die noch offenen Antworten übermittelt. Bereits hier möchten wir jedoch auch darauf hinweisen, dass es nicht im unseren Sinne ist, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt „Sozialausschuss Sitzungen“ ausfallen. Hierdurch geht Zeit, die in die Ausarbeitung des Jugendkonzeptes investiert werden könnte verloren. Zukünftig bieten wir bei der Themensuche gerne unsere Hilfe an!

 

Ebenfalls sind wir enttäuscht darüber, dass uns von einigen Fraktion und dem Bürgermeister die Gesprächsbereitschaft signalisiert, eine Einladung zum Gespräch jedoch nur von der Fraktion FWG/LINKE erfolgt ist, worüber bereits im letzten Newsletter berichtet wurde. Wir würden uns daher freuen, wenn die Versprochenen Gesprächseinladungen daher in diesem Monaten folgen würden.

 

Jugendkampagne - Jugendpreis

Im Rahmen unserer Beratungen bzgl. des Jugendpreises ist ein Konzept für die Verleihung des Preises entstanden, dass in den kommenden Tagen durch die Ergänzungen von Frau Cora Knochenhauer fertig gestellt wird. Nach Fertigstellung des Konzeptes wird es der Öffentlichkeit vorgestellt und die Umsetzungsphase startet.

 

Das Ziel des Jugendpreises ist es junge Menschen für die Jugendarbeit zu begeistern, ihre Begeisterung zu unterstützen, für diese Arbeit und ihre Akteurinnen und Akteure eine Plattform zu schaffen, um nicht zuletzt für diese Arbeit zu werben.

 

Darüber Hinaus fand in diesem Zusammenhang ein Gespräch mit Herrn Rolf Malachowski statt. Der uns im Rahmen seiner Möglichkeiten die Unterstützung nicht nur für den Preis, sondern auch darüberhinausgehend für unsere Arbeit zugesagt hat. Hierüber freuen wir uns sehr!

 

Jugendkampagne - Homepage

Wie im Sozialausschuss mitgeteilt setzte sich der Stadtjugendring in den letzten Monaten mit der Frage auseinander, wie ein guter Homepage-Auftritt mit Laienkenntnissen in der Form zu gestalten ist, dass Vereinen die Möglichkeit angeboten werden kann, ihre Daten zu integrieren und ihre Termine einzupflegen.

Mit der in den letzten beiden Monaten entstandenen Homepage, die unter der Domain www.stadtjugendring-hersfeld.de zu finden ist, wurde ein gutes und passendes Angebot geschaffen. In der letzten Woche haben wir dieses auch gegenüber der Presse mitgeteilt. Der diesbezügliche Artikel hängt an.

 

In diesem Zusammenhang haben wir uns auch mit der Seite http://www.bad-hersfeld.de/hobby-freizeit/vereine.html, die von der Stadt angeboten wird beschäftigt. Das Angebot der Stadt finden wir im allgemeinen als gut und hilfreich. Kritikpunkte von unserer Seite sind hier, dass es nicht explizit Informationen bzw. Kontaktdaten für Jugendliche enthält und ein Teil unserer Mitgliederorganisationen, so z.B. die Falken, der BdP oder der DGB keine Berücksichtigung mit ihrer örtlichen Gliederung gefunden haben und der SJR trotz nachfragen keine Zugangsdaten erhalten hat. Daher bieten wir an dieser Stelle erneut der Stadt unsere Hilfe bei der Integration der von uns genannten Kritikpunkte an und freuen uns darauf, dass wir zukünftig durch gegenseitige Unterstützung unsere Internet-Angebote verbessern können.

 

Jugendkampagne – Jugendwegweiser

Ein weiteres Thema, dass in der letzten Zeit Bestandteil der Arbeit des Stadtjugendrings war, ist der Jugendwegweiser. Im Rahmen des Projektes ist in dem vergangenen Monat ein Entwurf entstanden, der in der kommenden Tagen zum Layout und danach zur letzten Überarbeitung an unsere Organisationen weitergegeben wird, sodass Anfang des kommenden Jahres, der Wegweiser in Druck und in die Verteilung gehen könnte.

 

Infrastruktur der Jugendarbeit - Jugendkonzept

Bezüglich des Jugendkonzeptes müssen wir an dieser Stelle unsere Kritik zum Ausdruck bringen, da wir das Gefühl haben, dass hier der Stillstand Einzug gehalten hat. Zu dem Eindruck sind wir gelangt, da weder von den Fraktionen auf unseren Entwurf zum „Leitbild“ zu einem Jugendkonzept eingegangen , noch unser Angebot zum Gespräch angenommen sowie die Vereine, so unser Kenntnisstand, zum Mitmachen eingeladen wurden. Wenn wir alleine auf unsere Vorstandsrunde schauen, so können wir jedoch festhalten, dass hier bereits Vereine sitzen, die großes Interesse an einer Mitarbeit in der Arbeitsgruppe zur Erstellung des Jugendkonzeptes haben.

 

Darüber Hinaus halten wir drängt sich uns an dieser Stelle die Frage auf, ob eine vollständige Einladung aller Akteurinnen und Akteure der Jugendarbeit überhaupt möglich ist, da wie oben festgehalten wurde, dass städtische Informationsangebot und somit auch die Möglichkeit mit den Vereinen Kontakt aufzunehmen noch unvollständig ist. Aus diesem Grund bieten wir erneut die Zusammenarbeit an und hängen abermals unseren Entwurf zur Erstellung eines „Leitbildes“ für ein Jugendkonzept an. Aus diesem können auch Ideen für ein Vorgehen entnommen werden.

 

Infrastruktur der Jugendarbeit - Jugendhilfeplanung

Im vergangenen Monat konstituierte sich der Jugendhilfeausschuss. Da Martin Lüer dieser Sitzung nicht beiwohnen konnte teilte er im Vorfeld seine Themenwünsche mit. Diese Themen bezogen sich auf die Jugendhilfeplanung, die in § 80 SGB VIII geregelt ist. Im Einzelnen waren dies die Anhörung der Jugendringe und der örtlichen Jugendpflegen sowie die Vorstellung von deren Konzepten, aber auch die Jugendhilfeplanung selbst.

 

Ziel dieser Themenvorschläge im Zusammenhang mit der Jugendhilfeplanung ist es sich ein Bild über die Jugendarbeit in den Ortschaften zu machen, damit der Jugendhilfeausschuss sich ausgehend von diesen Überlegungen Gedanken darüber machen könnte, wo Vorschläge zur Verbesserung unterbreitet werden, Prozesse unterstützt werden, Arbeit und Prozesse erhalten und gefördert, aber auch aufeinander abgestimmt werden müssen (Siehe in diesem Zusammenhang § 80 Absatz 4 SGB VIII). Daher ist und war aus unserer Sicht der Themenvorschlag und die Annahme von diesem eine Voraussetzung dafür, dass eine vernünftige Arbeit des Jugendhilfeausschusses, aber auch die Jugendhilfeplanung, überhaupt möglich wird. Hierbei ist uns bewusst, dass die inhaltliche Arbeit vor einigen Jahren durch Beschluss des Kreistages in örtliche / kirchliche Hände gegeben wurde, dieses allerdings das Jugendamt und folglich auch den Jugendhilfeausschuss nicht aus seiner Garant-Stellung für die Jugendhilfe im Kreisgebiet entlässt.

 

Ferner erhofften wir uns durch diese Themenvorschläge, Antworten auf die Frage, durch welche Ziele (Hoffnungen, Leitmotive und Visionen oder Anders so zum Beispiel) man die Vorgaben des § 80 SGB VIII erreichen möchte, welche Planungen zur Realisierung der Ziele in die Wege geleitet sind und auf welche Möglichkeiten hierbei zurückgegriffen wird.

Ebenfalls halten wir im Bezugnahme auf § 80 Absatz SGB VIII mit Rücksichtnahme auf unseren Kenntnisstand und der weitestgehenden in Betrachtnahme der Protokolle der letzten Sitzungen fest, dass es uns nicht Bekannt ist, dass § 80 Absatz III SGB VIII eine Rolle gespielt hat.

 

Ebenfalls ist es uns ausgehend von den benannten Erfahrungen und Schriftstücken völlig unklar, wie der Informationsaustausch zwischen den Ausschüssen des Jugendhilfeausschusses und den Jugendhilfeausschuss stattgefunden hat. Daher müsste für den Fall, dass oben genannte Aufgaben an anderer Stelle verfolgt werden, was wir uns auf Grund der Mitteilung der Ausschuss-Vorsitzenden nicht vorstellen können, der Jugendhilfeausschuss besser informiert werden.

 

Wie die schriftlichen Nachfragen von unserem Vorsitzenden gegenüber der Ausschuss-Vorsitzenden ergaben muss die Jugendhilfeplanung auch in der letzten Zeit durch die Abwesenheit der Jugendhilfeplanerin zum erliegen gekommen sein. Da der Stadtjugendring es als seine Aufgabe betrachtet für gute Rahmenbedingungen in der Jugendarbeit zu sorgen wird er sich zu diesem Thema ausführlich informieren und auch positionieren.

 

Infrastruktur der Jugendarbeit – Leitbild des Jugendhauses und Stellenbeschreibung des Fachbereichsleiters Generationen

Wir möchten euch abschließenden darüber in Kenntnis setzen, dass der Stadtjugendring im vergangenen Monat ebenfalls den Bürgermeister um die Übersendung des Leitbildes für das Jugendhaus und eine Stellenbeschreibung für den Fachbereichsleiter Generationen bat (siehe Anhang). Bislang steht jedoch die Antwort vom Rathaus aus.

Abschließend halten wir fest, dass mit Blick auf die Arbeit des letzten Monats deutlich wird, dass der Stadtjugendring sich nicht als Aktionsbündnis definiert, wie es gerne die Öffentlichkeit sehen würde, sondern ein Netzwerk zur Erschaffung und zum Erhalt von vernünftigen Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit generell, aber auch für die Jugendarbeit jeder einzelnen Akteurin und jedes einzelnen Akteurs betrachtet. Hierbei wird er durch sein Leitbild geleitet (http://sjr-hef.jimdo.com/%C3%BCber-uns/leitbild/).

 

Viele Grüße und eine gute Zeit

 

wünscht euer SJR-Vorstandsteam

 

 

Martin, Lisa, Jörg und Cora